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Apotheke Wilhelmshöhe

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Allergisch gegen Arzneimittel


Foto: S.Hofschlaeger/pixelio
Juckreiz oder Atemnot nach der Einnahme eines Medikaments können auf eine Arzneimittel-Allergie hinweisen. Bei bekannten Allergien oder wenn Zeichen einer Allergie auftreten, sollte man daher mit dem Arzt oder Apotheker reden. Verantwortlich sind oft die Hilfsstoffe wie Konservierungsmittel oder Füllstoffe. Oft hilft der Umstieg auf ein anderes Präparat. Der Apotheker kann durch eine Datenbank-Recherche oft ein anderes Präparat finden, das ohne die Allergieauslöser auskommt.

Die typischen Symptome einer Arzneimittel-Allergie zeigen sich an der Haut und den Schleimhäuten. Dazu gehören u.a. Hautrötungen, Ausschläge sowie Juckreiz, aber auch Atem- oder Kreislaufprobleme. Für eine solche allergische Reaktion reichen schon geringe Mengen des auslösenden Stoffs aus. Klarheit über individuelle Allergien bekommt man nur durch einen Allergietest, den der Arzt machen kann. Sind Allergien bekannt, sollte man sie in einen Gesundheits- oder Medikamentenpass eintragen lassen.

Manche Arzneimittel sind nicht gut verträglich und verursachen eine Pseudo-Allergie. Anders als bei der echten Allergie werden die Symptome mit steigender Dosis stärker. Relativ häufig treten solche Unverträglichkeiten bei bestimmten Antibiotika wie Penicillinen oder Sulfonamiden auf.

Bei Salben und Cremes bleibt die Unverträglichkeit meist auf den Hautbereich beschränkt, auf den sie aufgetragen werden. Bei Tabletten und Injektionen hingegen sind die Hautreaktionen an verschiedenen Körperstellen möglich. Bei einigen Arzneimitteln treten die Unverträglichkeiten erst auf, wenn die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Wenn das Medikament solche photoallergischen Eigenschaften hat: Die Haut sollte im Freien geschützt werden, am besten durch Kleidung (Kopfbedeckung nicht vergessen) oder durch ein Sonnenschutzmittel.

  Quelle:

Artikel eingestellt von Detlef Klemme - BLiCKpunkt Redaktionsbüro  Detlef Klemme
  Chefredakteur
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